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Kroatien Kultur

Die Altstadt Dubrovniks

Die „Perle der Adria“ im Mittelmeerraum war eine wichtige Macht im 13. Jahrhundert. Im späten Mittelalter plante man die Stadt im Süden der kroatischen Küste der östlichen Adria. Dubrovnik am Fuße eines Berges und hat über Jahrhunderte und bis heute seinen historischen Stadtkern und Charakter der urbane Einheit bewahrt. Die dominante Stadtmauer zeichnet Dubrovnik aus und nimmt in der Geschichte des Städtebaus einen wichtigen Platz ein. Dubrovnik erlag im Jahre 1667 einem Erdbeben. Dubrovnik wurde schwer zerstört, dennoch gelang es, Kirchen, Klöster und Paläste aus den verschiedenen Epochen zu bewahren.

Das historische Trogir

Trogir spiegelt die stetige Kontinuität einer Stadt wieder. Der rechtwinklige Straßenaufbau der Altstadt, der auf einer Insel liegt, stammt aus hellenistischer Zeit, später wurde er von  Herrschern mit öffentlichen Gebäuden, Wohngebäuden und Festungen erweitert. In Trogir stehen romanische Kirchen zwischen Renaissance- und Barockbauten. Die bekannte Kathedrale mit dem Westportal des Meisters Radovan, ist ein Beispiel romanisch-gotischer Kunst in Kroatien. Trogir, die harmonische Steinstadt die auf einer kleiner Insel steht und mit dem Festland und der Insel Ciovo durch Brücken verbunden ist.

Der alte Stadtkern, steht unter UNESCO-Schutz und eine Schatzkammer für Liebhaber von Kunst, Renaissance- und Barockbauwerken sowie romanischen Kirchen. Trogir bekannt auch als Museumsstadt, davon zeugt auch das bekannte Portal der Kathedrale die vom Meister Radovan 1240 erbaut wurde. Die Stadtloggia der Renaissance, das tausend Jahre alte Kloster Sv. Nikola, wo man das berühmte Relief des antiken Gottes Kairos aus dem 4. Jahrhundert vor Christus bewahrt finden kann. Die mediterrane Atmosphäre von Trogir prägen auch die kleinen engen Gassen und Plätze, die zahlreichen Restaurants, Cafés, Souvenirladen und Galerien, zusammen mit zahlreichen Kultur- und Musikveranstaltungen.

Die Kathedrale des Heiligen Jakob in ŠŠibenik

Die Kathedrale des Hl. Jakob, wurde von 1431 und 1535 errichtet sie ist ein Zeugnis der  Denkmalskunst zwischen Norditalien, Dalmatien und der Toskana im 15. und 16. Jahrhundert. Francesco di Giacomo, Juraj Dalmatinac und Nikola Firentinac, die drei Architekten entwickelten ein Objekt, das in Gänze aus Stein erbaut wurde. Unglaubliche Harmonie herrscht zwischen dem steinernen Komplex, der Konstruktionsmethode und dem Inneren der Kathedrale. Seit dem Jahr 2008 gehört Starigradsko polje ebenfalls zum UNSECO-Weltkulturerbe.  Begründung: Die Weinberge und Olivenhaine bestehen seit der ersten Kolonisation der Griechen in der Antike „fast unverändert“ und sind ein Zeugnis über das System der Landaufteilung aus der damaligen Zeit.
Im  Jahr 385 vor Christus brachen etwa einhundert Familien aus der Stadt Paros der gleichnamigen Insel im Ägäischen Meer in Richtung des Ionischen Kanals auf, so wie die Griechen die Adria damals nannten, um dort eine Kolonie zu gründen. Das Ziel war die Insel Hvar, im Jahre 385 Fiteja genannt.

Okist führte die Gruppe an, die neuen Siedlung sollte eine ordnungsgemäße Aufteilung des Landes unter den Einwanderern erfahren. Der Ausgangspunkt für die Stadt lag dort, wo man einen Ausblick auf fast die ganze Ebene hatte, – der Omphalos. Mit einem Messinstrument einer Groma,  wurde das Feld vermessen und in Parzellen von was einer Fläche von ca. 180 m x 900 m eingeteilt, 1 bis 5 Stadien. Bereits damals wurden die Namen der Eigentürmer der Parzellen in Steine gemetzt, die dann als Grenzsteine genutzt wurden. Das gefiel den Illyren und Insel- und Küstenbewohnern nicht, die im Jahre 384 v. Chr. den Ort angriffen hatten.

Es siegten die Griechen über die Illyren, das ermöglichte ihnen  in ganz Starigradsko polje, und somit über die größte fruchtbare Ebene der Adria-Inseln verfügen zu können. Die Einwanderer begannen mit dem Bau von Anwesen Wohn- und Nebengebäuden. Die luxuriösen Bauten stammen aus Römischer Zeit, bislang wurden ca. sechzig entdeckt. Starigradsko polje ist bis heute das am besten erhaltene antike bzw. griechische Kataster im gesamten Mittelmeerraum.

Tradition der Ritterspiele

Traditionelle Ritterspiele bietet der Ritterverein mit seinen festlichen Auftritten in der Städt Kor?ula und auf der Insel Kor?ula selbst. Schwertertänze und Kampftänze greifen auf eine vierhundertjährige Tradition zurück die sich bis heute auf der Insel Kor?ula erhalten hat. Viele der Kampftänze symbolisieren die damalige Verteidigung der Insel. Während die Moreška bei ihrer Aufführung sieben dynamische Schwertertänze darstellen, ein Symbol des Kampfes zwischen Gut und Böse. Es handelt sich um den Kampf zwischen der weißen und  schwarzen Armee des Königs.

Legenden über Mohren

Die Legenden über die Mohren erklären, woher der wertvolle Schmuck der nicht alltäglichen Mohrenfiguren mit Turban kamen. Eine der Legenden, der Mohren reichen weit ins 16. Jahrhundert zurück: „Die Türken befanden sich auf dem Grobnik-Feld. In der Stadt herrschte Angst, denn von den Türken kam nichts Gutes – Plünderungen und Brandstiftungen. Schon lange hörte man Berichte von Einfällen in der Nähe, über blutige Schlachten um Senj, in Peruši?… Alle Männer waren auf der Burg. Beherzt widersetzen sie sich den Angriffen, immer mehr schwanden die Kräfte, und die Seeleute waren immer noch nicht in Sicht.

Die Frauen und Kinder hatten sich in den Häusern verschanzt und beteten um Rettung; ein mit Gottes Führung gelenkter Pfeil aus der Hand eines adeligen Zrinski traff die Schläfe des türkischen Paschas. Als sie sahen, dass ihr Führer tot war, flüchten die Türken über das Feld. Dann erhörte auch der Himmel die Gebete der Frauen von Rijeka, öffnete sich und vergrab die Türken unter der Last von Steinen. Auf dem Feld verblieben nur die weißen türkischen Turbane. Als Andenken an den damaligen Sieg haben die Männer von Rijeka ihren Frauen kleine Mohren-Ohrringe anfertigen lassen.“


Eine Legende stammt aus Pelješšac, und besagt die Entstehung der Mohren:

„Eine Komtesse aus Italien hatte eine schwarze Dienstmagd, die sie jedoch sehr liebte. Sie schenkte ihr die Freiheit, zum Andenken an sie, ließ sie sich Ohrringe mit ihrem Abbild anfertigen. So entstanden die Mohren. Die Schatzkammer einer eindrucksvollen Geschichte Das Land, dessen reiches Kulturerbe nicht nur in den vielen Kirchen, Museen und Galerien und zu entdecken ist, nimmt einen beachtlichen Platz in der höchsten Kategorie auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes einen.

Wunderschöne mediterrane Orte führen Sie durch eine tausendjährige reiche und ruhmvolle Geschichte. Folgen auch Sie den verschlungenen weißen Steinsträßchen und Gassen bis hin zu den quirligen Häfen der Küstenstädte Istriens, Kvarners und Dalmatiens. Grüne Serpentinen in Mittelkroatien führen zu märchenhaften Burgen und Schlössern. Hier treffen vier Kulturkreise aufeinander, der westliche und östliche, der mittel-europäische und südmediterrane Geist, urbane Kultur, das ist Kroatien. Kein Teil im Mittelmeerraum zählt mehr Städte.

Wenn Sie sich für die Antike interessieren, besuchen Sie die großartigen Denkmäler des römischen Pula, oder das größte erforschte Forum an der Ostseite der Adria in Zadar, sowie den einzigartigen Diokletian-Palast in Split. Gehen Sie durch die Epochen, von der Vorromanik des St. Donat aus dem 9. Jh. in Zadar, bis in die Romanik der zauberhaften Denkmalsstadt Trogir und der Inseln Krk und Rab. Hinter dem Kapitel der Gotik in Zagreb, Pazin oder in Ston und auf der Halbinsel Pelješac, entdecken Sie die Renaissance in Osor auf Cres, und der Kathedrale von Šibenik. Auch die Inseln Hvar und Korcula und das einmalige und einzigartige Dubrovnik weist Renaissance auf.

Barocken Glanz finden Sie in Varaždin, Bjelovar und Vukovar und die Zeit des 19. Jh. in Rijeka, Osijek und dem unvergleichbarem Zagreb. Kroatien gehört mit seinen sieben Kulturphänomenen zu den Ländern mit den meisten geschützten nichtmateriellen Gütern weltweit, die auf der UNESCO-Liste verzeichnet sind. Die Pore?er Kathedrale ist ganz umbaut und mit bekannten Mosaiken verziert, dass verdankt man heute dem Bischof Euphrasius, der die Kathedrale in der Mitte des 6. Jahrhunderts bearbeiten ließ. Vor den Umbauarbeiten befanden sich an derselben Stelle mindestens zwei christliche Gebäude. In Pore? fand man das Christentum bereits im 4. Jahrhundert.

Die Basilika, das Atrium, das Baptisterium und der Bischofspalast sind Werke religiöser Architektur, während die Basilika selbst Elemente des Klassizismus und der byzantinischen Kunst auf außergewöhnliche Art und Weise verbindet. Die Apsis ist reich mit figurativen Mosaiken verziert, bedeutende Exemplare die Europa darstellen sollen.